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Schneller, effizienter, besser: Was Banking-Applikationen mit Containern in der Cloud leisten können

Container und Microservices haben das Deployment von Enterprise-Software revolutioniert. Nur eine Branche verhält sich immer noch sehr behäbig beim Transfer Ihrer Applikationen in Cloud-Container: Banken und Finanzdienstleister. Doch es gibt auch erfolgreiche Gegenbeispiele.

Wer heute Enterprise-Software managt, setzt dabei zusehends auf das Deployment mit Containern. In Containern aufgesetzte Applikationen benötigen kein dediziertes Betriebssystem, was zu einer höheren Ressourceneffizient, besserer Skalierung und Portabilität der Applikationen führt.

Mit dem Siegeszug von Containern und Microservices ist rund um Docker ein umfangreiches Ökosystem für Services entstanden, um die Möglichkeiten noch zu erweitern. Eine der beliebtesten davon ist Kubernetes. 

Kubernetes ist ein System zur Steuerung von Containern. Es versetzt Entwickler und IT-Administratoren in die Lage, Deployment, Betrieb, Wartung und Skalierung von Container-basierten Anwendungen zu vereinfachen und zu automatisieren. Damit die Steuerung von Kubernetes einfach und intuitiv bleibt, setzen viele Entwickler und Unternehmen auf die Cloud-Plattform OpenShift.

Dass heute das Management von Applikationen zusehends mit OpenShift und Containern in der Cloud erfolgt, hat mehrere Gründe. Container sind ein optimaler Weg für Unternehmen, die Risiken zu verringern und Effizienz der Entwickler zu verbessern. Sie ermöglichen agile Innovationszyklen, neue Services und Produkte sind schneller am Markt.

Nur eine Branche verhält sich immer noch sehr behäbig beim Transfer Ihrer Applikationen in Cloud-Container: Banken und Finanzdienstleister. Das hat zum Teil historische Gründe: Banken und Finanzdienstleister haben schon sehr früh ihre Services digitalisiert. Viele Services benötigen immer noch vergleichsweise alte Applikationen, die zwar solide ihren Dienst versehen, aber nur schwer in Cloud-Container transferiert werden können. Dazu kommen komplexe regulatorische Anforderungen, die Veränderungen in der IT-Strategie bremsen. 

Was Container im Banking leisten

Doch es gibt auch erfolgreiche Gegenbeispiele: Die britische Barclays Bank etwa bewies im Rahmen ihres Cloud-Programms, dass man auch als Finanzdienstleister erfolgreich die OpenShift-Container-Plattform nutzen kann, um die IT-Infrastruktur zu aktualisieren und für die Entwicklung von Anwendungen einen agilen, DevOps-gesteuerten Ansatz zu etablieren.

Ein weiteres Beispiel für die erfolgreiche Migration von Banking-Anwendungen in Cloud-Container ist Nordea, ein führender Finanzkonzern in Nordeuropa und dem Baltikum mit rund 11 Millionen Kunden. 

Der Konzern ist aus einer Reihe von Fusionen und Übernahmen gewachsen. Ein Resultat dieses Wachstums war eine hochkomplexe Landschaft von unterschiedlichen Anwendungen und Systemen.Um diese radikal zu vereinfachen, das Deployment zu automatisieren und die Prozesse zu beschleunigen, setzte Nordeakonsequent auf Container – und auf OpenShift, um die Migration zu managen. (Mehr dazu hier.)

Beide Anwendungsfälle zeigen: Auch wenn Container komplex erscheinen, kann eine Zusammenarbeit mit den richtigen Partnern, die bei der Implementierung unterstützen, eine sichere, flexible und innovative Container-Umgebung in der Cloud schaffen, die auch den strengen regulatorischen Anforderungen an Banken und Finanzdienstleistern genügt. 

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